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ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf 2_2009

Dialyse und Transplantation

Wenn die Nieren versagen
ZB 02/2009
Berufstätig sein trotz Zeit und Kraft raubender Dialyse? Wieder arbeiten nach einer Transplantation? In vielen Fällen ist das möglich, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen. Was man dabei wissen und beachten sollte, erfahren Sie im Schwerpunkt der ZB. Alle Beiträge aus dem aktuellen Heft sind auch nachzulesen unter www.integrationsaemter.de .

Die Diagnose „dialysepflichtig“ ist für viele nierenkranke Menschen ein Schock, auch wenn sie meist nicht überraschend kommt. „Werde ich noch die Zeit und Kraft haben, meinen Beruf auszuüben?“, fragen sich die Betroffenen. Tatsächlich kann dies nur die Praxis beantworten. Mit unserem Schwerpunktthema wollen wir nicht nur über chronisches Nierenversagen und seine Folgen aufklären, sondern die Patienten und ihre Arbeitgeber ermutigen, den Versuch einer Rückkehr oder eines Verbleibs am Arbeitsplatz zu wagen. Gemeinsam mit dem Integrationsamt lassen sich auch in schwierigen Zeiten individuelle Lösungen finden. Wie die Praxisbeispiele in diesem Heft zeigen, kann eine Arbeit der angeschlagenen Psyche chronisch kranker Menschen Halt geben und so den Betroffenen helfen, neue Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln.

In den vergangenen Monaten standen die Werkstätten für behinderte Menschen öfters im Fokus, weil die Zahl ihrer Beschäftigten stetig steigt, die Zahl der Übergänge auf den ersten Arbeitsmarkt aber stagniert. Unbestritten ist, dass die Werkstätten eine wichtige Arbeit leisten. Das Porträt über die Mainfränkischen Werkstätten in Würzburg stellt eine moderne Einrichtung vor, die sich intensiv um die Integration ihrer Beschäftigten in Betriebe der freien Wirtschaft bemüht.

In der Serie „Unvorstellbar!?“ beweist dieses Mal eine blinde Berufsschullehrerin, dass eine Behinderung – egal, welcher Art – allein noch kein Hinderungsgrund ist, seinen Wunschberuf zu verwirklichen.

Was die Schwerbehindertenvertretung mit der betrieblichen Arbeitssicherheit zu tun hat und welche Aufgaben, Rechte sowie Pflichten damit verbunden sind, erfahren Sie im Forum dieses Heftes.


Die ZB wird herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) und wendet sich insbesondere an das betriebliche Integrationsteam – bestehend aus der Schwerbehindertenvertretung, dem Betriebs- bzw. Personalrat und dem Beauftragten des Arbeitgebers.

Kontakt:
Sabine Wolf
Redaktionsleitung Bildung & Beruf
Telefon: 0611 - 9030-323
Fax: 0611 - 9030-368
E-Mail: sabine.wolf@universum.de





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