Behinderte Menschen im Beruf
ZB Regional 2/2009
Regionale Nachrichten und Informationen rund um das Thema Behinderung und Beruf:
Die negativen Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und die vom Landschaftsverband Rheinland verabschiedeten zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Betriebe sind Thema der
ZB Rheinland . Auch die
ZB Bayern befasst sich mit den Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen und stellt das neue Arbeitsmarkprogramm „Chancen schaffen“ vor. Die
ZB Baden-Württemberg berichtet, wie die Beschäftigung hörbehinderter Menschen gelingt, und informiert über eine neue Regelung für Zuschüsse zu den Lohnkosten.
Die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise bedroht die Arbeitsplätze schwerbehinderter Beschäftigter ebenso wie die ihrer nicht behinderten Kollegen. Seit Beginn des Jahres 2009 steigt die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in NRW und nehmen die Anträge auf Zustimmung zur Kündigung beim Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland deutlich zu. Da es für schwerbehinderte Menschen in der Krise noch schwieriger ist, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, unterstützt das LVR-Integrationsamt Betriebe, die trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten die Arbeitsplätze ihrer schwerbehinderten Beschäftigten erhalten wollen, jetzt zusätzlich.
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Angesichts der hereinbrechenden Wirtschaftskrise hat das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen das neue Förderprogramm „Chancen schaffen“ zur Verbesserung der Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen verabschiedet. Förderschwerpunkte sind die drei Bereiche „Integrationsprojekte“, Integrationsfachdienste“ sowie „Arbeits- und Ausbildungsplätze“. Das auf drei Jahre befristete Sonderprogramm startet im Juni 2009, die Umsetzung erfolgt federführend durch das Integrationsamt im ZBFS.
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Drei hörbehinderte und ein gehhörloser Parkettleger sind für Volk’s Parkett und Bodenbeläge in Göppingen im Einsatz. Verständigungsprobleme gibt es nicht: Die Kommunikation mit den Kollegen in der Firma und den Architekten auf der Baustelle erfolgt per SMS oder in Gebärdensprache. Das KVJS-Integrationsamt unterstützt hörbehinderte Menschen und ihre Arbeitgeber, indem es etwa Gebärdensprachdolmetscher finanziert und Kollegenseminare durchführt.
Bei behinderungsbedingten Minderleistungen und Aufwand für persönliche Unterstützung können Arbeitgeber Zuschüsse zu den Lohnkosten erhalten. Für alle Zuschuss-Anträge, die ab dem 1. April 2009 beim Integrationsamt des KVJS eingehen, greift eine Degression von 2,5 Prozent.
Zum Download der ZB Baden-Württemberg Die Regionalschriften ZB Baden-Württemberg, ZB Rheinland und ZB Bayern sind der ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf beigelegt.
Anfragen: Bitte wenden Sie sich an das
jeweils zuständige Integrationsamt. Kontakt:
Universum Verlag, Sabine Wolf
E-Mail:
sabine.wolf@universum.de